Umstieg von Apple Watch Series 1 auf Series 3

Die Series 2 hatte ich übersprungen, weil ich damals den ersten Kaufimpuls unterdrücken konnte. Diesmal habe ich jedoch wieder zugeschlagen und mir die neue Series 3 zugelegt. Weniger aufgrund irgendwelcher neuen Features, eher als Maintenance Upgrade. Obwohl ich mit meiner “alten” Watch sehr zufrieden war, hatte ich zuletzt doch bemerkt, dass der Akku etwas gelitten hatte. Immer häufiger war er gegen Abend leer und ich musste ihn erstmal laden, bevor ich meine abendliche Runde laufen konnte um meine Ringe zu vervollständigen.

Auf LTE habe ich verzichtet und mir die reine GPS Variante in Alu und dem “Nebel” genannten Armband geholt. Für einen Einsatz gänzlich ohne iPhone habe ich persönlich keine Verwendung, deshalb konnte ich mir das Geld für den LTE Chip sparen.

Der Umstieg auf die neue Watch ist wie man es gewohnt ist von Apple vollkommen problemlos möglich:

  1. Alte Watch entkoppeln (dabei wird automatisch ein Backup gemacht)
  2. Neue Watch koppeln und aus Backup wiederherstellen

Schon sind alle meine Einstellungen und auch meine Aktivitäten und Health Daten übertragen.

Vermutlich da ich eine Modell Reihe übersprungen habe, fällt mir die gestiegene Geschwindigkeit sofort auf. Alles reagiert viel schneller und gefühlt ohne die manchmal spürbaren Verzögerungen, weil etwas vom iPhone nachgeladen werden musste. Dass Siri jetzt auch über die Uhr Sprachfeedback gibt, ist auch ein Komfort Gewinn. Ich benutze Siri primär über die Watch zur Steuerung meiner diversen Lampen und HomeKit Geräte. Da ist es hilfreich, wenn Siri per Sprachausgabe Feedback gibt und man nicht immer auf die Uhr schauen muss um zu prüfen, ob der Befehl wirklich verstanden wurde.

Ansonsten begrüße ich die ruhige Hand von Apple bei der Weiterentwicklung der Hardware und auch der Software. Kleine Verbesserungen, die aber das Gesamtgefüge nicht zu sehr verändern. Trotz neuer Hardware und neuer Software findet man sich wie gewohnt zurecht. Manche mögen das kritisieren, aber ich bin kein Freund davon bei jedem Produktzyklus unbedingt alles grundlegend neu machen zu wollen.

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Mein #1 iOS 11 Feature: Anwesenheitserkennung in HomeKit

Ich bin ein leidenschaftlicher Heimautomatisierer und benutze HomeKit schon seit längerem ausgiebig. Es ist eine beachtliche Sammlung von Geräten geworden, die mittlerweile steuerbar sind.

Mit iOS11 kommt jetzt endlich eine lange vermisste Funktion hinzu, die Erkennung ob jemand zuhause ist! Endlich kann man in den Automatisierungen als Bedingung auswählen, ob eine bestimmte Person, oder überhaupt irgendjemand zuhause ist.

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DNUG Vortrag: Notes Applikationen im Lego Prinzip modernisieren

Auf der diesjährigen DNUG, am 31.5. in Berlin darf ich einen Vortrag über die Modernisierung von Notes Applikationen halten. Weitere Informationen und Details gibt es hier.

In meinem Vortrag möchte ich auf die Möglichkeiten eingehen, wie man komplexe, monolithische Applikationen modernisieren kann. Ein großes Thema dabei sind Microservices. Es geht darum, wie man mit solchen Applikationen sinnvoll umgehen kann, um nachhaltig eine moderne, auf Microservices basierende Applikation zu erhalten. Dabei werden keine automatischen Migrationstools oder Frameworks verwendet, hier geht es um echte Entwicklungsarbeit, um die Applikation fit für die nächsten Jahrzehnte zu machen ohne sie erneut von einem einzelnen Hersteller abhängig zu machen. Ob man dabei zunächst auf der Domino Plattform bleibt, oder schon anfängt die einzelnen Module mit neuen Technologien zu entwickeln, bleibt jedem selbst überlassen.

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Notes application modernization with Vaadin :: A step-by-step beginner tutorial

Modernization of IBM Notes/Domino applications should be done outside of the Notes/Domino universe, which means in the first step to create a non-xpage frontend and connect it to your existing Notes application. I’m currently working in multiple projects with Vaadin and I’ve created a step-by-step tutorial as a beginners guide to start with Domino application modernization using REST, Spring Boot and Vaadin.

It is not a deep dive into all involved technologies and frameworks. The intention was to create a step-by-step guide for a classic Domino developer now looking forward to modernize applications with new technologies. Not discussing every single topic and technology in detail, just something to get startet und to get a working example without much effort.

If you have questions or in case of any problems and errors, don’t hesitate to contact me!

Start with the tutorial here, or just download the application from the repository.

 

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Die Zukunft von Notes Applikationen: Domino als Backend: JA / XPage oder Notes Client als Frontend: NEIN

Dieses Jahr und auch letztes Jahr schon, war ich nichtmehr auf der IBM Connect. Meine Einschätzung aus der Ferne: Ich habe auch dieses Jahr nicht viel verpasst… Dank Volker Weber habe ich die wichtigsten News über den Slack Team Space verfolgt, den er angelegt hatte (Infos findet ihr hier).

Meine Einschätzung über die Zukunft von Notes Applikationen hat sich im Grunde bestätigt. IBM wird die Plattform Domino soweit am Leben erhalten, dass die Applikationen dort im Hintergrund noch viele Jahre betrieben werden können. Mit den Frontends sollte man sich aber mittel- bis langfristig vom Notes Client und XPage Umsetzungen weg bewegen. Die Zukunft der Applikationen liegt im Browser und dort sollte man auf OpenSource Technologien setzen.

Es gibt viele Hersteller auf dem Markt, die hierfür mehr oder weniger sinnvolle Lösungen anbieten. IBM hat auf der Konferenz einige davon hervorgehoben, lässt die Partner Lösungswege zur Modernisierung aufzeigen und konzentriert sich selbst auf die Wartung der Plattform.

Jeder Entwickler kann aber auch ohne solche Komplettlösungen dieses Konzept selbst umsetzen. Die Oberfläche einer Applikation für den Browser entwicklen, z.B. mit Angular, Vaadin oder ähnlichen Frameworks. Die bestehenden Notes Applikationen über APIs ansprechen, steuern und bereits vorhandene Funktionen weiter verwenden. Damit verabschiedet man sich nach und nach vom Notes Client und betreibt den Domino Server langfristig nur noch als Datenbank System und Applikationsserver.

Ich sehe das als sinnvollen Weg um die bestehenden Applikationen zu modernisieren. Viele davon sind Business kritisch und nur mit sehr hohem Aufwand und Risiko komplett zu ersetzen.

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