Die Zukunft von Notes Applikationen: Domino als Backend: JA / XPage oder Notes Client als Frontend: NEIN

Dieses Jahr und auch letztes Jahr schon, war ich nichtmehr auf der IBM Connect. Meine Einschätzung aus der Ferne: Ich habe auch dieses Jahr nicht viel verpasst… Dank Volker Weber habe ich die wichtigsten News über den Slack Team Space verfolgt, den er angelegt hatte (Infos findet ihr hier).

Meine Einschätzung über die Zukunft von Notes Applikationen hat sich im Grunde bestätigt. IBM wird die Plattform Domino soweit am Leben erhalten, dass die Applikationen dort im Hintergrund noch viele Jahre betrieben werden können. Mit den Frontends sollte man sich aber mittel- bis langfristig vom Notes Client und XPage Umsetzungen weg bewegen. Die Zukunft der Applikationen liegt im Browser und dort sollte man auf OpenSource Technologien setzen.

Es gibt viele Hersteller auf dem Markt, die hierfür mehr oder weniger sinnvolle Lösungen anbieten. IBM hat auf der Konferenz einige davon hervorgehoben, lässt die Partner Lösungswege zur Modernisierung aufzeigen und konzentriert sich selbst auf die Wartung der Plattform.

Jeder Entwickler kann aber auch ohne solche Komplettlösungen dieses Konzept selbst umsetzen. Die Oberfläche einer Applikation für den Browser entwicklen, z.B. mit Angular, Vaadin oder ähnlichen Frameworks. Die bestehenden Notes Applikationen über APIs ansprechen, steuern und bereits vorhandene Funktionen weiter verwenden. Damit verabschiedet man sich nach und nach vom Notes Client und betreibt den Domino Server langfristig nur noch als Datenbank System und Applikationsserver.

Ich sehe das als sinnvollen Weg um die bestehenden Applikationen zu modernisieren. Viele davon sind Business kritisch und nur mit sehr hohem Aufwand und Risiko komplett zu ersetzen.

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